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Konzentration und Hochbegabung – wenn der Kopf Karussell fährt

Konzentration und Hochbegabung – wenn der Kopf Karussell fährt

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Kluge Köpfe haben oft tausend Ideen auf einmal – und genau da liegt das Problem. Während andere Kinder vielleicht brav bei der Sache bleiben, schweifen hochbegabte Kids gedanklich schon zum Mars, zum nächsten Erfinderprojekt oder in philosophische Fragen ab wie: „Könnte eine Schnecke Mathelehrer werden?“

Konzentrationsschwierigkeiten gehören bei hochbegabten Kindern nämlich öfter dazu, als man denkt. Nicht, weil sie „unaufmerksam“ sind – sondern weil ihr Gehirn einfach viel schneller unterwegs ist. Da passiert’s schon mal, dass die Matheaufgabe langweilt, während im Kopf längst die nächste Rakete gebaut wird.

Und das ist völlig normal! Aber: Wenn Konzentration dauerhaft schwierig bleibt – bei Hausaufgaben, beim Zuhören oder bei Aufgaben, die nicht sofort spannend sind – dann kann das ziemlich frustrierend werden. Für dein Kind und auch für dich.

Warum haben hochbegabte Kinder oft Konzentrationsprobleme?

Weil sie:

  • Unterfordert sind: Wenn alles zu leicht ist, schaltet das Gehirn auf Autopilot.
  • Zu viele Ideen gleichzeitig haben: Das Gehirn springt von Thema zu Thema, schneller als man gucken kann.
  • Perfektionistisch sind: „Wenn ich’s nicht sofort perfekt kann, fang ich lieber gar nicht an.“
  • Oder einfach nie gelernt haben, den Fokus bewusst zu halten: Auch das muss man üben – gerade bei Hochbegabung.

Woran merkst du, dass dein Kind Unterstützung braucht?

  • Hausaufgaben dauern ewig und enden in Diskussionen.
  • Dein Kind schweift ständig ab – bei Gesprächen, beim Lesen, beim Erklären.
  • Nach fünf Minuten Lernen landet es bei völlig anderen Gedanken.
  • Prüfungen oder Tests werden hektisch begonnen und oft nicht zu Ende gebracht.

Gute Nachrichten: Konzentration kann man trainieren!

Und nein, das muss nicht langweilig oder streng sein. Im Gegenteil: Gerade bei hochbegabten Kindern funktioniert das am besten spielerisch, kreativ und in kleinen Portionen.

  • Bewegung vor dem Lernen (10 Minuten Hüpfen – kein Witz! Das bringt mehr als 10 Minuten Meckern.)
  • Mini-Challenges: „Wie viele Rechenaufgaben schaffst du in 3 Minuten?“ – Der Timer läuft und plötzlich macht’s Spaß!
  • Kreatives Abschweifen lenken: „Du hast eine Idee? Super! Schreib sie kurz auf – und dann machen wir weiter.“
  • Rituale schaffen: Kleine, feste Lernzeiten statt endlosem Gezerre.

Wenn’s nicht besser wird:

Wir helfen! Frag uns einfach – und wir holen den Kopf vom Karussell zurück auf die Schiene! 

Herzlichst,

Ekaterina Morgenthaler

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